[dbis logo]

.News.Detail
[Institut fuer Informatik] [Leerraum] [Humboldt-Universitaet zu Berlin]
23.05.2014 10:37 Alter: 5 yrs

New publication (in German): Grundlagen und Visionen großer Forschungsfragen im Bereich Big Data



Dieser Beitrag erscheint im Informatik-Spektrum der Gesellschaft für Informatik (GI) als Springer Zeitschrift und beschreibt verschiedene Herausforderungen im Bereich Big Data.

Einleitung: Im Zeitalter der umfassenden und alle Bereiche des täglichen Lebens erreichenden Digitalisierung werden zentral und dezentral mehr und mehr Daten systematisch gesammelt, gespeichert, analysiert und Nutzern zugänglich gemacht. Diese rasant wachsenden Datenmengen werden auf Handys, Kameras und Sensoren sowie durch Interaktionen zwischen ubiquitären, orts- und zeitbezogenen Systemen und Dienstleistern (Servern) sowie Sensoren zur Messung von orts- und zeitbezogenen Größen generiert.


Diese Entwicklung in der Datengenerierung hat zu einer Welle neuer technologischer Entwicklungen geführt, die zurzeit unter dem Begriff Big Data zusammengefasst werden. Jedoch erscheinen die momentanen Ansätze im Big Data-Bereich stark technologiezentriert statt nutzerorientiert zu sein. Dies hat zur Folge, dass die Potenziale beim Einsatz der Big Data-Technologie nur ungenügend ausgeschöpft werden können. Aus diesem Grunde argumentiert der vorliegende Beitrag, dass eine nutzerorientierte Weiterentwicklung der Big Data-Technologien notwendig ist, und entwirft anhand bisheriger Entwicklungen im Big Data-Bereich sowie Anforderungen aus verschiedenen Anwendungsdomänen eine Vision für eine Big Data-Plattform, die sich an zwei Grundprinzipien aus dem Datenbankbereich – Skalierbarkeit und deklarative Spezifikation – orientiert.


Wie die Erkenntnisse aus Reaktionen auf die NSA-Affäre in 2013 zeigen, wird es für die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Technologie notwendig sein, den Schutz der Privatsphäre nicht nur gesetzgeberisch sondern auch technologisch so weit wie möglich sicherzustellen. Aus diesem Grunde wird dieser Beitrag durch einen Überblick über technische Entwicklungen zum Schutz der Privatsphäre abgerundet.


Den vollständigen Artikel finden Sie http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00287-014-0771-y.